Bericht vom Einführungsseminar in Bad Adelholzen


Sigrid Ziegler, Hamburg

Unter der Gnade

Ich bin erfül8695ce3b11lt von diesem Wochenende. Es war für mich ein intensiver Cursillo, intensiver als mein erster Cursillo. Über das ganze Seminar hat der Geist Gottes geweht. Besonders in der Abschluss-Eucharistiefeier habe ich die Gnade Gottes gespürt, Jesus war da.

Nach einem Cursillo-Vertiefungswochenende vor zwei Jahren im Kloster Nütschau, an dem wir uns seinerzeit mit dem Ps. 139 beschäftigt haben, ließ mich der Text: “Auch dort wird Deine Hand mich ergreifen und Deine Rechte mich fassen“ nicht mehr los. Mich hat das seinerzeit mit Staunen erfüllt, froh gemacht, weil ich nun klar wusste: Gott lässt mich nicht mehr los, mein Weg ist mit Jesus und Er ist mein Ziel. Aber es hat mir auch Angst gemacht. Ich wusste nicht, was Er noch so mit mir vor hat und was so auf mich zukommt. Ich wurde doch immer wieder von Zweifeln geplagt, ob ich dem genügen könnte, was Er mir auftragen würde.

Nach diesem Einführungs- /Sendungsseminar habe ich begriffen: Jesus will mich beim Cursillo!

Ich bete darum, dass ich ganz und in Demut dabei sein kann. Bitte betet auch Ihr für mich!

Durch die Impulse und die Begleitung durch wunderbare Menschen fühle ich mich durch dieses Wochenende persönlich gesendet. Das hat mich sehr ergriffen. Ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrungen, die ich machen durfte.

Ganz besonders wohlgetan haben auch wieder das geschwisterliche Miteinander und die tragende Gemeinschaft, die durch die harmonische Zusammenarbeit des Mitarbeiterteams gefördert wurde.

Ein ganz großes Dankeschön an die Mitarbeiter, die dieses Wochenende so eindrucksvoll und intensiv vorbereitet haben. Und Danke für jedes persönliche Zeugnis, das ihr uns gegeben habt.

 

Manfred Domabyl, München

Mit großer Erwartung habe ich mich sehr auf das Einführungsseminar gefreut, nachdem ich doch einige Fragen zu der Geschichte, den Inhalten und Abläufen des Cursillos hatte. Außerdem war doch vieles von meinem Cursillo vor mehr als 30 Jahren in Vergessenheit geraten. Vorgespräche mit Freunden aus der Familiengruppe bestätigten mich nach Lektüre von aktuellen Unterlagen, dass es „eigentlich“ ein „MUSS“ sein sollte, ein Einführungsseminar zu absolvieren, um dieser Berufung als Mitarbeiter/-in gerecht zu werden.

Angekommen waren wir vier nach fröhlicher Anfahrt pünktlich am Freitagnachmittag, wo wir sogleich die Zimmer durch Sr. Sylvia im Kloster Bad Adelholzen zugewiesen bekamen. Fast alle Teilnehmer waren schon da und wir trafen uns gleich zum Aufwärmen und Kennenlernen bei Kaffee / Tee / Kuchen. Es waren ja nicht nur die Teilnehmer der Erzdiözese München dabei, sondern auch Freunde aus Passau, Salzburg, Wien und aus dem hohen Norden Hamburg. Insgesamt 12 JüngerInnen, 3 Mitarbeiter/-in des Vorbereitungsteams und 2 Priester. Von Anfang an war für mich der Hl. Geist omnipräsent spürbar, der uns die 2 Tage ständig begleitete, unterstützte und uns auch ganz demütig machte, wenn der sehr umfangreiche Stoff uns doch hin und wieder fassungslos, atemlos und auch schwer auf uns lastete. Immer wieder erfuhren wir jedoch in der Gemeinschaft, dass wir den Glauben nicht alleine leben, erleben, sondern gemeinsam uns auf dem Weg gemacht haben, um im Team Gottes mitzuspielen, mitzuwirken. Den sog. Roten Faden habe ich persönlich als Rotes Tau empfunden, an dem ich mich festhalten, sichern und abseilen konnte und von dem ich mich auch getragen fühlte. Ein für mich wunderbares Gefühl, dieses mit den Teilnehmern zu teilen.

Getragen von der Gnade und Liebe Gottes vergingen die zwei Tage schneller, als wir es glaubten. Wunderbar war die Eucharistiefeier am Sonntag, in der wir den Segen zur Aussendung erhielten. Und dies sowohl von den Priestern, als auch durch jeden Teilnehmer/-in. Ganz individuell, sehr gefühlsbetont, aufbauend und in einer vertrauensvollen Offenheit. Da fing, nicht nur bei mir, das Herz zum Jubeln an. Ich wünsche mir, dass dieses Einführungsseminar, dass vom Team Uschi, Sepp und Günter bestens vorbereitet wurde, für jeden ein „MUSS“ sein sollte, ob für neue Mitarbeiter/-in, sondern auch für „alte“ Mitarbeiter/-in, die zu einer Erneuerung ihrer Berufung kommen wollen.